Ganz ohne Heuschnupfen durch den Frühling – geht das?

Gehören Sie auch zu den Personen, die Jahr für Jahr wieder vom Heuschnupfen geplagt werden? Können Sie sich nicht so recht über den den Frühling freuen, da er immer wieder begleitet wird von einer laufenden Nase und tränenden, juckenden Augen? Verkriechen Sie sich lieber in geschlossenen vier Wänden, anstatt im Gras liegend die Seele baumeln zu lassen oder sich beim Sport im Freien auszupowern?
Es mag kein Trost sein, doch Sie sind nicht allein. Mehr als ein Fünftel aller Deutschen – Kinder und Erwachsene – sind Opfer der allergischen Rhinitis, wie der Heuschnupfen auch genannt wird. Ursache ist das Immunsystem, das maßlos auf grundsätzlich harmlose Substanzen wie Baum- oder Gräserpollen reagiert, die gerade im Frühjahr häufig in der Luft liegen. Diese sogenannten Allergene werden eingeatmet und es kommt in der Folge zu Entzündungen in den oberen Atemwegen. Dies wiederum führt zu ständigen Niesanfällen, Brennen, Jucken und Kribbeln der Augen, verstopfter oder laufender Nase. Hinzu treten oftmals auch noch geschwollene Augenlider und erhöhte Lichtempfindlichkeit sowie Müdigkeit, Unwohlsein, Ohrgeräusche und Husten. Alles in allem ein Gesamtpaket, das dem Allergiker schwer zu schaffen macht.
Kinder sind darüber hinaus besonders gefährdet, einen sogenannten Etagenwechsel zu erleben. In diesem Fall rutscht die Pollenallergie von den oberen Atemwegen in die Bronchien und kann ein Pollen- bzw. Heuasthma auslösen. Ein Etagenwechsel kündigt sich meist mit trockenen Hustenanfällen bei körperlicher Belastung und in der Nacht an.
Unterbleibt eine Behandlung der Allergie, so können zu den bereits vorhandenen Auslösern weitere Stoffe hinzutreten, die dann ebenfalls allergische Reaktionen hervorrufen. Neben die Pollenallergie tritt dann etwa noch eine Tierhaarallergie. Auch eine Verschlimmerung der Symptomatik ist möglich, das heißt, der ‚harmlose‘ Heuschnupfen kann sich beispielsweise zu einem allergischen Asthma entwickeln. Zudem erhöhen Allergien die Anfälligkeit für Folgeerkrankungen; Mittelohr oder Nasennebenhöhlen können dann entzündlich reagieren.
All dies muss nicht sein. Erfahren Sie in der Arkaden Apotheke, wie Sie Abhilfe schaffen können! In Betracht kommen zur Behandlung einer akuten Allergie neben den ‚herkömmlichen‘ Antihistaminika etwa homöopathische Heuschnupfenmittel und Schüßler Salze. Sie sind frei von Nebenwirkungen und daher auch geeignet für Kinder, Schwangere und stillende Mütter. Fragen Sie uns nach der für Sie idealen Therapie!
Sie können darüber hinaus auch offensiv tätig werden und Ihrem Immunsystem dabei helfen, Wichtiges wieder von Unwichtigem zu unterscheiden, sodass es keine überflüssigen Kämpfe mehr gegen harmlose Substanzen führt.
Dieses Ergebnis erreichen Sie, indem Sie Ihren Magen-Darm-Trakt ordentlich aufräumen. Der Darm ist Sitz Ihres Immunsystems. Ist er gesund, funktioniert auch Ihr Immunsystem reibungslos.
Wir empfehlen zu diesem Zweck eine Entschlackungskur mit PMA-Zeolith. Dieser ist beispielsweise in Panaceo Basic Detox enthalten.
PMA-Zeolith ist ein Zeolith-Klinoptilolith, der besonders aufbereitet wird. Das natürliche Vulkanmineral, das eine Melange aus Lava und soligem Meerwasser aus dem Urmeer ist, weist eine einzigartige Kristallgitterstruktur auf, die sich durch unzählige Minihohlräume und Kanälchen auszeichnet. Diese Struktur ermöglicht es dem Mineral, gleich einem Schwamm Schwermetalle, Umweltgifte und Schadstoffe aufzusaugen. PMA-Zeolith bindet nach Einnahme all diese Giftstoffe und schleust sie aus Ihrem Körper. Im Gegenzug gibt er lebenswichtige Mineralien wie Kalzium, Magnesium, Natrium und Kalium an Ihren Körper ab.
PMA-Zeolith hinterlässt einen gereinigten und entlasteten Magen-Darm-Trakt, der Platz für ein funktionierendes und gesundes Immunsystem bietet.
Möchten Sie sich selbst von dieser ganz besonderen Wirkung des PMA-Zeolith überzeugen oder bevorzugen Sie einen anderen Weg, Ihre Allergie zu bekämpfen? Egal, wie Sie sich entscheiden, das Team der Arkaden Apotheke steht zu Ihrer Beratung bereit.
Kommen Sie jederzeit gerne bei uns vorbei und lassen Sie sich von uns dabei helfen, beschwerdefrei durch den Frühling zu kommen. Jeder unserer Mitarbeiter hält für Sie sowohl pharmazeutisches als auch naturheilkundliches Wissen bereit, um Ihnen die für Sie persönlich beste Versorgung zu sichern.
Sprechen Sie uns an, wir freuen uns auf Sie!

Sehnenreizung: Sportmedizin Expertenrunde

Sommerzeit – Ferienzeit – Reisezeit

Seien Sie für alle Eventualitäten gerüstet

AdventureDer Sommer kommt, die Koffer sind so gut wie gepackt. Vergessen Sie trotz allem Stress und Trubel nicht, sich rechtzeitig mit Unterstützung der Anno Apotheke die passende Reiseapotheke zusammenzustellen.

Was für Ihre Reise passend ist, hängt von Dauer, Ziel und Art der Reise ab.

Generell gilt:

–        Nehmen Sie nur Arzneimittel mit, mit denen Sie in Bezug auf Wirksamkeit und Verträglichkeit gute Erfahrungen gemacht haben.

–        Kümmern Sie sich noch in Deutschland um die Zusammenstellung Ihrer Reiseapotheke. Die oftmals günstigeren Produkte im Ausland unterliegen regelmäßig geringeren Qualitätsanforderungen. Häufig sind außerhalb der EU auch Fälschungen im Umlauf, die Ihre Gesundheit im Zweifel eher gefährden als dass sie Ihnen helfen.

–        Vergewissern Sie sich, dass die Arzneimittel, die sie mitnehmen möchten, noch haltbar sind. Beachten Sie hierbei, dass das Verfallsdatum bei Flüssigkeiten und Salben nur für ungeöffnete Verpackungen gilt.

–        Berücksichtigen Sie die Lagerungshinweise für Medikamente insbesondere bei Reisen in warme Länder. Geschmolzene Fieber- oder Schmerzzäpfchen nützen im Ernstfalle niemanden mehr.

–        Sollten Sie bestimmte Arzneimittel regelmäßig zu einem festen Zeitpunkt einnehmen müssen, erkundigen Sie sich nach der Zeitverschiebung an Ihrem Reiseziel. Eine Störung des Einnahme-Rhythmus‘ kann die Wirkung einiger Medikamente beeinträchtigen. Dies gilt auch für den Empfängnisschutz der Anti-Baby-Pille.

Was Sie unbedingt einpacken sollten:

–        In erster Linie dürfen Sie individuell notwendige Medikamente im Falle einer chronischen Erkrankung niemals vergessen. Um vor Überraschungen gefeit zu sein, tragen Sie diese in ausreichender Menge im Handgepäck mit sich. Erkundigen Sie sich im Voraus bei Ihrem Team der Anno Apotheke nach Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Sind Sie anfällig für bestimmte Beschwerden wie Sodbrennen, Pilzinfektionen oder Allergien, nehmen Sie vorsichtshalber ein Ihnen bereits bekanntes Präparat mit.

–        Ebenso darf ein Desinfektionsmittel zur Wunddesinfektion in keiner Reiseapotheke fehlen.

–        Gleiches gilt für Verbandmaterial (Pflaster, sterile Wundkompressen, elastische und Mullbinden, Klebeband, Schere etc.)

–        Geht Ihre Reise in ein Land mit Malaria-Gefahr, sollten Sie auch ein Fieberthermometer im Gepäck haben, um die Körpertemperatur stets genau erfassen zu können. Ungeeignet sind hierbei Thermometer aus Glas, da sie schnell zerbrechen.

–        Schließlich sind auch Schmerz- und Fiebermittel zwingender Bestandteil einer gut ausgestatteten Reiseapotheke. Welcher Art die Schmerzmittel sein sollten, ist abhängig vom Reiseziel. Sprechen Sie uns hierzu gerne an!

Was darüber hinaus nützlich sein könnte:

–        Leiden Sie unter Reiseübelkeit, sollte ein entsprechendes Medikament Sie begleiten, das Sie auch schon vor Reiseantritt einnehmen können oder aber bei plötzlich auftretender Übelkeit im Bedarfsfall.

–        Durchfallmedikamente, speziell ein Elektrolytpulver, können den Salzverlust bei Durchfall ausgleichen. Ebenso wichtig ist daneben der Ausgleich des Flüssigkeitsverlusts durch ausreichendes Trinken (Wasser!!). Am besten beugen Sie dem Durchfall vor, indem Sie auf Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene achten.

–        Bei Verstopfung kann ein Abführmittel hilfreich sein, wenn ballaststoffreiche Nahrung und ausreichende Flüssigkeitsaufnahme nicht helfen.

–        Der Juckreiz, den Insektenstiche oder Allergien hervorrufen, kann mit geeigneten Mitteln wahlweise zum Einnehmen oder Einreiben bekämpft werden.

–        Bei Prellungen und Zerrungen können entzündungshemmende Medikamente die Schmerzen lindern und die Schwellungen abklingen lassen.

–        Mittel gegen Schnupfen und/oder Halsschmerzen helfen bei Erkältungen, die etwa durch Klimaanlagen im Hotel oder Bus verursacht wurden. Ein abschwellenden Nasenspray ist auch wichtig, um ggf. im Flugzeug Ohrenschmerzen zu verhindern.

–        Neben der Sonnenbrille gehören auch abschwellende Augentropfen oder sog. künstliche Tränen ins Gepäck, um Reizungen der Augen durch Staub, Wind oder Licht zu bekämpfen.

–        Selbstverständlich sollte die Mitnahme eines Sonnenschutzmittels sein, um Sonnenbrand und Hautkrebs vorzubeugen. Die Stärke des Sonnenschutzmittels richtet sich nach Ihrem Reiseziel und Ihrem Hauttyp. Wir beraten Sie gern! Sollten Sie sich doch einmal leicht verbrannt haben, helfen eine gute Après-Creme oder ein kühlendes Gel. Schwerere Verbrennungen werden am besten mit einer Kortison-Lotion behandelt.

–        Nicht nur in Malaria-Gebieten sind Insekten abweisende Mittel ein guter Schutz vor Mückenstichen. Auch hierbei richtet sich das passende Mittel nach Ihrem Reiseziel.

–        Malariatabletten sollten Sie auf Ihrer Reise in ein Malariagebiet für den Notfall begleiten.

–        Führt Ihre Reise Sie in Gegenden mit medizinischer Unterversorgung, sind Spritzen, Kanülen und Infusionsbesteck eventuell ein sinnvoller Begleiter. Silbernitrat-Tabletten sind geeignet, Flusswasser zu entkeimen.

 

Reisen mit Kindern

Um Säuglinge, Kleinkinder oder Schulkinder gegen Notfälle zu wappnen, muss Ihre Reiseapotheke entsprechend angepasst werden. Es kommt bei Kindern viel häufiger zu kleineren Verletzungen, Fieber oder Durchfall. Zumindest für die Erstbehandlung des Kindes sollte die Reiseapotheke ausgestattet sein.

Grundsätzlich gilt:

–        Wenn eine kühle Lagerung der Medikamente nicht sichergestellt ist, sollten sie keine Zäpfchen mitnehmen, da diese bei Hitze leicht aufwenden und dann nicht mehr anwendbar sind. Alternativ sollten Sie Säfte oder Tropfen wählen.

–        Extreme Hitze (über 40° C) kann die Wirkstoffe bestimmter Medikamente beeinträchtigen. Fragen Sie uns gerne, welche Medikamente betroffen sind und achten Sie darüber hinaus darauf, dass Ihre Reiseapotheke keiner extremen Hitze ausgesetzt wird.

–        Ist Ihr Kind auf Dauermedikamente angewiesen, nehmen Sie einen ausreichenden Vorrat mit, etwa 1/3 mehr als die übliche Menge für den betreffenden Zeitraum.

–        Dauer- und Notfallmedikamente gehören ins Handgepäck – nicht nur für den Fall, dass Ihr Koffer abhanden kommt.

–        Fragen Sie uns vor Reiseantritt nach den Handelsnamen von Dauer- oder Notfallmedikamenten in Ihrem Reiseland, um im Bedarfsfall Ersatz besorgen zu können.

–        Bewahren Sie die Reiseapotheke unterwegs und am Zielort kindersicher auf.

Was in die Kinder-Reiseapotheke gehört:

–        ggf. Dauermedikation;

–        Fieberthermometer;

–        Medikamente gegen Durchfall, Elektrolytmischungen;

–        Mittel gegen Erbrechen, Übelkeit und Reisekrankheit;

–        Mittel gegen Erkältung, Fieber, Schmerzen, Husten, Halsschmerzen, Ohrenschmerzen, Verstopfung, Blähungen, Magen-/Darmkrämpfe, Augenentzündungen;

–        ggf. antiallergische und antibiotische Arzneimittel;

–        Verbandmaterial;

–        Wunddesinfektion;

–        Pinzette (auch zur Zeckenentfernung)

–        Mittel gegen Verbrennungen, Verstauchungen/Sportverletzungen;

–        Sonnenschutz-Mittel mit hohem UV-A und UV-B-Lichtschutzfaktor;

–        Insektenschutz;

–        Wasserdesinfektion (falls das Reiseziel einen niedrigen Hygienestandard hat).

Wir stellen Ihnen gerne Ihre individuelle Familien-Reiseapotheke zusammen!

 

Reisen mit Tieren

Um auch Ihren Vierbeiner auf Reisen angemessen versorgen zu können, muss Ihre Reiseapotheke auch seinen Bedürfnissen entsprechen.

In die Reiseapotheke gehört für diese Fälle zusätzlich:

–        Augenwasser zum Spülen und Säubern von Augen oder Wunden;

–        Jodlösung zur Desinfektion;

–        Wund- und Heilsalbe zum Einreiben spröder Hornhautteile;

–        Spezialhalsband zum Vorbeugen gegen Flöhe, Zecken und Sandmücken;

–        Ohrreiniger;

–        Elektrolyttränke;

–        Durchfallmittel;

–        Tropfen gegen Erbrechen;

–        Reisetabletten;

–        Beruhigungsmittel (pflanzlich oder chemisch definiert);

–        Fieberthermometer;

–        Elastische Binden nebst Leukoplast zum Anlegen eines Druck- /Schutzverbandes;

–        Flohkamm;

–        Mullkompressen zur Augensäuberung oder als Wundauflage;

–        Pinzette, stumpfe Schere und Zeckenzange.

Das Team der Anno Apotheke freut sich darauf, Ihnen bei der Zusammenstellung Ihrer persönlichen Reiseapotheke beratend zur Seite stehen zu dürfen!

Beschwerdefrei durch die Heuschnupfensaison

Beschwerdefrei durch die Heuschnupfensaison…

… mithilfe der homöopathischen Allergie-Sets aus Ihrer Anno Apotheke

runing noseKaum macht sich der Frühling bemerkbar und fliegen die ersten Pollen durch die Luft, beginnt die Leidenszeit der Allergiker. Die Nase läuft ständig, die Augen tränen und jucken – von Frühlingsgefühlen kann nicht die Rede sein. Statt entspannt im Gras zu liegen, ein gutes Buch zu lesen oder sich auf dem Sportplatz auszutoben, sind Allergiker schlimmstenfalls ausgerechnet in der schönsten Jahreszeit an geschlossene Räume gebunden.

Der Heuschnupfen (auch: allergische Rhinitis) ist eine spezielle allergische Reaktion des Körpers. Die Allergene werden mit der Luft eingeatmet, sodass es in der Folge zu Entzündungen in den oberen Atemwegen kommt. Heuschnupfen-Symptome betreffen insbesondere Nase und Augen. Läuft die Nase gerade nicht, so ist sie verstopft. Ständige Niesanfälle, Jucken, Brennen und Kribbeln sind dauerhafte Begleiter des Allergikers. Nicht minder lästig sind die geröteten Augen, die geschwollenen Augenlider und die Lichtempfindlichkeit. Hinzu treten zu allem Überfluss noch die Müdigkeit, das Unwohlsein, der Husten und die Ohrgeräusche, die dem Allergiker zu schaffen machen.

Nicht nur Erwachsene haben mit Heuschnupfen-Allergien zu kämpfen, auch Kinder sind immer häufiger betroffen. Schätzungen gehen davon aus, dass inzwischen jedes vierte Kind in Deutschland unter einer Allergie leidet. Üblicherweise tritt der klassische Heuschnupfen zwar erst im Kindergartenalter auf, eine bereits bestehende Neurodermitis  kann sich allerdings bei Pollenflug verschlimmern, wenn das Kind auf Pollen allergisch reagiert.

Genau wie bei Erwachsenen äußert sich auch bei Kindern der Heuschnupfen nicht nur durch ein Kribbeln in der Nase, Niesen, Fließschnupfen und erschwerte Nasenatmung. Darüber hinaus kratzen, jucken und tränen die Augen, zudem sind sie häufig gerötet. Gerade bei Kindern droht bei Heuschnupfen der sogenannte Etagenwechsel, das heißt, die Pollenallergie rutscht tiefer und betrifft dann auch die Bronchien mit einem Pollen- bzw. Heuasthma. Trockene Hustenattacken in der Nacht oder bei körperlicher Belastung sind ein erstes Warnzeichen für diesen Etagenwechsel.

Wird eine Allergie nicht angemessen behandelt, so besteht die Gefahr, dass weitere Stoffe als Auslöser zu den bereits vorhandenen hinzutreten, das heißt, dass neben die Pollenallergie beispielsweise auch noch eine Hausstauballergie tritt. Es kann auch zu einer Verschlimmerung der Symptomatik kommen; der einfache Heuschnupfen kann sich etwa zu einem allergischen Asthma entwickeln. Schließlich machen Allergien anfällig für Folgeerkrankungen; Entzündungen des Mittelohrs oder der Nasennebenhöhlen können die Folge sein.

Sind Sie oder Ihr Kind von (Pollen-) Allergien betroffen, sollten Sie daher auch eine Behandlung mit alternativen Heilmitteln in Erwägung ziehen. Homöopathische Heuschnupfenmittel und Schüßler Salze haben keine unerwünschten Nebenwirkungen und sind auch und gerade für Kinder geeignet. Sie können zudem auch während der Schwangerschaft und in der Stillzeit bedenkenlos eingenommen werden.

Das Team der Anno Apotheke hat für Sie ein Sortiment an homöopathischen Mitteln und Schüßler Salzen zusammengestellt, die Sie beschwerdefrei durch die Heuschnupfen-Saison bringen und Sie bestenfalls dauerhaft von Ihrer Allergie befreien. Sprechen Sie uns gerne an!

Befreit in den Frühling?!

Dieses Jahr klappt’s – mit Unterstützung Ihrer Anno Apotheke und

adler_zellbasicplv_350g_product_frontZELL BASIC – PULVER ZUM EINNEHMEN  

Zell Basic ist eine Kombination verschiedener Schüßler-Salze in Pulverform, die Sie beim Entschlacken und Abnehmen unterstützt. Das Pulver kann direkt in den Mund genommen oder in Wasser gelöst werden.

Wer endlich dem ständigen Diätenwahn entfliehen und den altbekannten Jo-Jo-Effekt hinter sich lassen möchte, sollte jetzt zu Zell Basic greifen.

Die Mischung der Mineralstoffe sorgt dafür, dass Schadstoffe und Säure aus dem Bindegewebe transportiert werden. Eine massive Entsäuerung des Körpers ist die Folge. Dadurch wird der Organismus gereinigt und das Gewicht bestenfalls dauerhaft reduziert.

Zell Basic setzt sich aus den folgenden Schüßler-Salzen zusammen, von denen jedes einzelne spezielle Wirkungen entfaltet im Hinblick auf Gewichtsreduktion und Entschlackung.

Ferrum phosphoricum Nr. 3 steigert die Abwehrkräfte und sorgt für ein starkes Immunumfeld, indem es eine ausreichende Sauerstoffversorgung in den Zellen sicherstellt.

Kalium chloratum Nr. 4 unterstützt die Drüsen im Verdauungstrakt, also in Magen, Darm, Bauchspeicheldrüse und Leber. Es bindet Belastungsstoffe, die beim Abnehmen aus dem abgebauten Gewebe frei werden. Zudem  wird der Organismus durch die Einnahme bei der Eiweißverarbeitung unterstützt.

Kalium phosphoricum Nr. 5 stärkt den Körper, führt ihm die erforderliche Energie zu und bindet belastende Stoffe, sodass sie unschädlich gemacht und ausgeschieden werden.

Kalium sulfuricum Nr. 6 führt alte Belastungen, Krankheitsreste und Schadstoffe schonend und sanft aus den Zellen heraus. Es hilft der Bauchspeicheldrüse bei ihrer Verdauungsarbeit, was zu einer guten Verwertung der aufgenommenen Nahrung führt. Dadurch fällt das Abnehmen leichter.

Natrium chloratum Nr. 8 bindet Umweltgifte, Insektengifte und Pflanzenschutzmittel und macht sie so ausscheidungsfähig. Daneben hilft es bei der Regeneration der Gewebe, die nicht durchblutet werden.

Natrium phosphoricum Nr. 9 sollte beim Abnehmen grundsätzlich zur Verfügung stehen, da es sämtliche anfallende Säuren zu regulieren, auszuscheiden bzw. abzubauen hilft. Viele Menschen leiden aufgrund starken Zucker- und Kohlenhydratekonsums unter einem Mangel dieses Mineralstoffs, was zu einer erhöhten Säurebelastung im Körper führt.

Natrium sulfuricum Nr. 10 unterstützt die Leber bei ihrer Tätigkeit, gebundene Schlackenstoffe in ausscheidbare Substanzen umzuwandeln, die anschließend über Dickdarm und Niere ausgeschieden werden.

Silicea Nr. 11 entlastet das Gewebe, indem es dort eingelagerte, harnsaure auskristallisierte Ablagerungen löst. Die dadurch freiwerdende Säure wird mithilfe von Natrium phosphoricum Nr. 9 abgebaut.

Calcium sulfuricum Nr. 12 sorgt für die Durchlässigkeit des Bindegewebes, sodass Schadstoffe und belastende Flüssigkeiten leichter abgebaut werden können. Es unterstützt den Organismus beim Eiweißabbau, was insbesondere für Menschen wichtig ist, die unter Cellulite oder einer Eiweißspeicherproblematik leiden.

Lithium chloratum Nr. 16 reduziert Belastungen durch Harnsäure, indem es die Niere bei ihren Ausscheidungsprozessen unterstützt.

Cuprum arsenicosum Nr. 19 beugt oxidativem Stress vor, der mit Schadstoffbelastungen einhergeht. Zudem bindet es Schwermetall, was dessen Ausscheidung erleichtert.

Gleiches gilt für Zincum chloratum Nr. 21. Darüber hinaus regt es den Immunstoffwechsel an.

Natrium bicarbonicum Nr. 23 fördert die Ausleitung harnpflichtiger Substanzen aus dem Gewebe.

Selenium Nr. 26 verbessert die Entgiftungskapazität der Leber, was bei einem großen Anfall von Schadstoffen besonders bedeutsam ist.

Eine ausgewogene Mischung der verschiedenen Schüßler-Salze macht das Komplexmittel Zell Basic zu einer wertvollen Hilfe beim gesunden Abnehmen und Entschlacken. Der Körper wird entlastet und Sie können befreit in den Frühling starten.

Um ein nachhaltiges Ergebnis zu erreichen, empfehlen wir Ihnen eine 8-Wochen-Kur mit Zell Basic, die sie – je nach Bedarf – zweimal jährlich wiederholen sollten.

Sollten bei der Anwendung von Zell Basic unerwünschte Reaktionen – wie etwa Sodbrennen, Säureüberflutung, angeschwollene Beine, Juckreiz oder Katerkopfschmerz – auftreten, scheuen Sie sich nicht, uns anzusprechen. Wir finden gemeinsam mit Ihnen eine Lösung!

Um Ihnen ihre Entschlackungskur so angenehm wie möglich zu gestalten, bieten wir jetzt neben Zell Basic ergänzend das basische Bad BaseCare an.

Über die Haut wird ein Großteil der im Körper vorhandenen Schadstoffe und Säuren abgebaut. Dieser Ausscheidungsvorgang wird durch Schwitzen intensiviert, wobei zwischen dem aktiven Schwitzen beim Sport und dem passiven Schwitzen etwa in der Sauna unterschieden wird. Daneben kann eine Entlastung von Schadstoffen über ein Bad mit BaseCare erreicht werden.

BaseCare hilft, nicht nur über die Badetemperatur, sondern insbesondere über den pH-Wert, bei der Ausleitung der Schadstoffe aus dem Organismus. BaseCare stellt mittels geeigneter Mineralstoffe im Badewasser einen pH-Wert von mindestens 8 her. Da der pH-Wert des menschlichen Blutes bei 7,4 liegt, entsteht ein osmotischer Druck, durch den die Ausleitung der Säuren aus dem Körper hervorgerufen wird. Die ausgeschiedenen Stoffe werden im Badewasser sofort gebunden und können daher anschließend nicht wieder über die Haut aufgenommen werden.

Ein weiterer angenehmer Nebeneffekt des Bades mit BaseCare ist seine Wirkung gegen den Heißhunger, der üblicherweise beim Fasten aufkommt. Dieser Heißhunger ist zurückzuführen auf das vermehrte Ausscheiden von Säure in den Stoffwechsel. Werden diese Säuren ausgeschieden, verschwindet mit ihnen auch der Hunger. Mattigkeit und Müdigkeit werden ebenfalls überwunden.

BaseCare kann bei Bedarf täglich als Vollbad angewendet werden, wobei die empfohlene Badedauer 30 – 50 Minuten beträgt. Die optimale Badetemperatur liegt bei 38° C, für Menschen mit hohem Blutdruck, Herz- und Kreislaufschwierigkeiten bei höchstens 36,5° C Der Ausscheidungsvorgang sollte unterstützt werden durch das Abreiben der Haut mit einem Waschlappen oder einer Badebürste.

Daneben sind basische Sitzbäder (insbesondere bei Problemen im Genital- und Analbereich) sowie basische Fuß- und Handbäder möglich und empfehlenswert. Schließlich kann BaseCare auch als Körper- oder Gesichtsmaske angewendet werden, wenn Ihre Haut übermäßig verschlackt sein sollte.

Achten Sie während Ihrer Entschlackungskur darauf, dem Körper keine neuen Schadstoffe zuzuführen. Verzichten Sie auf Zigaretten, Kaffee und Alkohol!

So steht Ihrem neuen leichten Lebensgefühl nichts mehr im Wege!

Tierheilkunde in der Anno Apotheke

Eine Kooperation mit dem Therapiezentrum für Tiere

Nicht nur für unsere zweibeinigen Kunden wollen wir nur das Beste. Auch die Vierbeiner sollen in der Anno Apotheke nicht zu kurz kommen.

Aus diesem Grund arbeiten wir im Rahmen des Globuliwelt-Projekts schon seit einigen Monaten eng mit der Tierheilpraktikerin und pharmazeutisch-technischen Assistentin Natalie Klug vom Therapiezentrum für Tiere in Köln Rath zusammen.

NatalieKlugNatalie Klug beschäftigt sich bereits seit ihrer Kindheit mit Tieren. Schon vor ihrer Ausbildung zur pharmazeutisch-technischen Assistentin (PTA) war sie daran interessiert, wie deren Krankheiten geheilt werden und sie anschließend auf Dauer gesund erhalten werden können. Im Laufe der Zeit stellte sie immer wieder fest, dass gerade mithilfe der Naturheilkunde eine sanfte und effektive Heilung sowohl bei kleinen, akuten Beschwerden als auch bei chronischen Erkrankungen möglich ist. Bei der Behandlung legt die gelernte PTA besonderen Wert darauf, für jedes einzelne Tier ein individuelles, ganzheitliches Konzept zu erstellen. Mithilfe des alternativen Naturheilverfahrens wird der Körper des Tieres dabei unterstützt, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren und so das harmonische Gleichgewicht wiederherzustellen. Im Sinne des ganzheitlichen Ansatzes der Naturheilkunde wird aber nicht nur der Körper des Tieres in die Behandlung einbezogen, sondern darüber hinaus finden auch Charakter und Verhaltensweisen, Vorlieben und Abneigungen des Tieres Berücksichtigung. Nur so ist gewährleistet, dass der gewünschte Behandlungserfolg tatsächlich von Dauer ist und Mensch und Tier gesund und harmonisch miteinander leben können. Weitere Information über das alternative Naturheilverfahren und seine Anwendung durch Natalie Klug finden Sie unter www.therapiezentrumfuertiere.de .
Sollte Ihr geliebtes Haus- oder Nutztier, egal ob Hund, Katze, Vogel, Meerschwein, Pferd oder Rind, Ihnen Sorgen bereiten, so scheuen Sie sich nicht, Frau Klug an einem ihrer Beratungstermine in der Anno Apotheke anzusprechen. Mehrmals im Monat steht sie als Globuliwelt-Expertin unseren Kunden für ein beratendes Erstgespräch zur Verfügung. Gerne ist sie zudem bereit, auch allgemeine Fragen rund um das Thema Tiergesundheit zu beantworten. Die genauen Termine, an denen Sie Frau Klug bei uns antreffen können, entnehmen Sie bitte dem Aushang im Schaufenster der Anno Apotheke.
Über die Inanspruchnahme einer Beratung hinaus haben Sie die Möglichkeit, in der Anno Apotheke natürliche Pflegemittel für Ihr Haustier nach von Natalie Klug entwickelten Rezepturen herstellen zu lassen. Das aktuelle Sortiment umfasst unter anderem Ohrpflegeöl für Katzen und Hunde, Pfotenbalsam und Pfotenöl. Sprechen Sie uns gerne jederzeit hierzu an.
Ob groß ob klein, ob Haustier oder Nutztier, bei Natalie Klug und Ihrer Anno Apotheke Köln Ostheim sind Ihre Tiere in den besten Händen.

Naturheilapotheke Köln

Im Herzen Ostheims sind wir Dank guter Verkehrsanbindungen und Parkmöglichkeiten  schnell und unkompliziert für Sie zu erreichen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und stehen Ihnen gerne mit kompetentem Personal in jeglichen Gesundheits- und Arzneimittelfragen zur Verfügung.
Wir legen großen Wert auf eine ausführliche Beratung und machen Sie auf mögliche Risiken und Wechselwirkungen aufmerksam.
Durch regelmäßige interne und externe Fortbildungen sind wir stets auf dem neuesten Stand und versuchen so unser Möglichstes Ihnen bei Ihrer Genesung zu helfen.
Wir sind QMS zertifiziert und der „Verband zur Förderung der Qualität im Gesundheitsbereich e.V.“ überprüft regelmäßig, dass in allen Arbeitsbereichen unserer Apotheke das Qualitätsmanagement-System nach Norm DIN EN ISO 9001:2000 eingehalten wird.

Wir freuen uns auf ihren Besuch

Überblick : Homöopathische Arzneimittel

Homöopathie Köln in der Praxis

Köln: Die Verwendung von homöopathischen Arzneimitteln in der Therapie.

Wie alle Arzneimittel werden auch homöopathische Mittel an gesunden Personen überprüft. Hiermit soll festgestellt werden, welche Krankheiten und Beschwerden durch das Arzneimittel ausgelöst und geheilt werden können. Die geordneten Ergebnisse veröffentlichen die Hersteller zusammen mit klinischen und toxikologischen Beobachtungen, wodurch Arzneimittelbilder entstehen, die einen Steckbrief des jeweiligen homöopathischen Mittels mit all seinen Wirkungen darstellen. Aus der homöopathischen Untersuchung wiederum gewinnt der Therapeut die nötigen Informationen, um das richtige Mittel verschreiben zu können. Hierfür gleicht er das individuelle Krankheitsbild seines Patienten mit den Wirkungen der dokumentierten Arzneimittel ab, er untersucht also, welches homöopathische Mittel in unverdünnter Form einen ähnlichen Krankheitszustand hervorrufen würde. Die daraus folgende homöopathische Behandlung erfordert vom Therapeuten unter Umständen viel Zeit und für jeden einzelnen Klienten ein umfangreiches Literaturstudium, bei dem auch Hilfsmittel wie das Repertorium (ein Symptomenverzeichnis) zum Einsatz kommen. Um das richtige Arzneimittel herauszufinden, entscheidet der Therapeut unter unterschiedlichsten Aspekten. Zu diesen gehören:

  • Therapeutische Erfahrungen: Andere Kranke wurden bereits mit dem entsprechenden Mittel behandelt, wodurch sich Symptome bestätigten oder neue Aspekte sichtbar wurden. Wenn unter einer bestimmten Therapie Krankheitssymptome verschwinden, erweitert sich dadurch das Arzneimittelbild auch ohne vorhergehende Prüfung. Das erweitert künftig das Einsatzspektrum dieses Mittels.
  • Einzelmittel, Komplexmittel: Es gibt in der Homöopathie über tausend Einzelmittel (Ein-Wirkstoff-Präparate) und daneben Komplexmittel, die aus harmonisch aufeinander abgestimmten Präparaten bestehen, von denen jedes bei bestimmten Anwendungsgebieten wirksam ist. Die Komplexmittel bieten Apotheken als Tabletten oder Tropfen an, sie kürzen die Untersuchung von Patienten ab und sparen dadurch Zeit. Auch vereinfacht sich die Mittelwahl. Komplexmittel orientieren sich eher schulmedizinisch am allgemeinen Krankheitsbild und dessen Diagnose. Es haben sich inzwischen verschiedene Systeme etabliert, so zum Beispiel die Pflügerplexe, die Komplexmittel nach Pflüger darstellen, ebenso Nervoregin® oder A-Bomin.

Die Verwendung stets gleicher Mittel bei gleichen Krankheiten mit adäquaten Ursachen geht schon auf Samuel Hahnemann zurück, auch er schlug bei gleichen Symptomen, etwa der Erkältung, eine quasi schulmedizinische Diagnose der Krankheit vor (das Wort „Schulmedizin“ gab es damals noch nicht). Der italienische Arzt Graf Mattai (1809 – 1869) entdeckte die positive Wirkung von Kombinationsmitteln bei homöopathischen Präparaten, er diagnostizierte eine signifikant schnellere Genesung beim Einsatz unterschiedlicher Mittel. Etwas später schuf der Berner Professor Bürgi hierzu die theoretischen Grundlagen, indem er postulierte, dass sich zwei Substanzen in ihren Wirkungen addieren, wenn sie dasselbe Krankheitssymptom beseitigen. Sie müssen hierzu lediglich die gleichen Angriffspunkte haben. Bei unterschiedlichen Angriffspunkten können sich die Wirkungen sogar potenzieren.

Bewährte und wirksame homöopathische Komplexmittel in Köln

Das Marplan-Institut stellte in den 2000er Jahren in einer Umfrage fest, dass 72 Prozent der Deutschen homöopathische Arzneimittel „prinzipiell gut“ finden. Das Patienteninteresse wirkt sich auf die Praxis der Therapeuten aus. Die „Ärztliche Allgemeine“ gab eine Umfrage unter Internisten und Allgemeinmedizinern in Auftrag, von denen 76,9 Prozent angaben, homöopathische Mittel gelegentlich bis oft zu verschreiben. Bei der Herstellung homöopathischer Mittel hat sich in den letzten über 200 Jahren einiges geändert, grundlegend haben sich jedoch die 1796 von Hahnemann erstmals publizierten Grundsätze bewährt. Die Potenzierung hatte Hahnemann entwickelt, um seinen Grundsubstanzen „Potenz“, also Kraft zu verleihen. Die Rohstoffe – vorwiegend pflanzlich, aber auch tierisch oder mineralisch – werden zunächst in die Formen der flüssigen Urtinktur oder der pulverisierten Verreibung gebracht. Danach erfolgt die Vermischung der flüssigen Urtinktur mit Alkohol und Wasser oder die Vermischung des Pulvers mit Milchzucker. Wirksubstanz und Trägerstoff werden in bestimmten Verdünnungsverhältnissen gemischt, die als D-Potenz (1:10, 1:20 und fortlaufen), C-Potenz (1:100, 1:200 und fortlaufend) oder LM-Potenz 1:50.000 und fortlaufend in 50.000er Schritten) verschüttelt oder verrieben. Um etwa eine D-Potenz herzustellen, mischt der Homöopath ein Teil der Urtinktur mit neun Trägersubstanz-Teilen in einem Fläschchen und gibt händisch mindestens zehn Schüttelschläge zu. Um die D2-Potenz in Köln herzustellen, wird ein Teil der D1-Potenz mit neun Teilen Trägersubstanz gemischt, was bis zur gewünschten Potenz fortgesetzt wird. Die materielle Substanz nimmt dabei ab, die Kräfte für die Heilwirkung steigern sich jedoch. Nun gibt es zwar diverse technische Möglichkeiten, dennoch stellen Homöopathen die Mittel immer noch traditionell von Hand her, was personal- und zeitintensiv ausfällt. Auch das zehnmalige Schütteln jeder Flasche erfolgt von Hand. Erst durch Verschütteln nach dem Verdünnen entwickelt ein homöopathisches Mittel seine Kraft. Wie diese Herstellung zu erfolgen hat, regelt das amtliche Deutsche Homöopathische Arzneibuch.

Chancen der Homöopathie und ihre Grenzen

Die Möglichkeiten der Homöopathie in der Praxis.

Die homöopathische Lehre geht von der Annahme aus, dass Krankheitssymptome als solche und nicht als Krankheit selbst zu betrachten sind. Symptome sind lediglich Reaktionen auf Störungen, sie zeigen an, dass der Körper sein Gleichgewicht wieder selbsttätig herstellen will. Daher will die Homöopathie auch nicht die Symptome unterdrücken, vielmehr sollen die Selbstheilungskräfte des menschlichen (oder tierischen) Körpers angeregt werden. Homöopathie stellt damit eine aktive Hilfe für den Körper dar, sich selbst zu helfen. Sie wirkt dort, wo eine körpereigene Regulation prinzipiell erhalten ist, wodurch die Möglichkeit zur Selbstheilung gegeben ist. Viele akute Erkrankungen, darunter auch solche im Kindesalter werden dadurch ebenso geheilt wie chronische oder psychosomatische Leiden. Einige der Dauerkrankheiten wie etwa Neurodermitis, Heuschnupfen und Bronchialasthma heilen mit Homöopathie aus, während sich nach konventioneller Behandlung vielfach nur eine kurzfristige Besserung einstellt, wonach die Krankheit wieder aufflackert. Homöopathie soll dennoch keinesfalls die vielfach indizierte intensivmedizinische Behandlung ersetzen, auch ist sie kein Ersatz beispielsweise für eine Insulintherapie. Im Zweifel sollten Patienten fachärztlichen Rat einholen, das empfehlen nicht nur die Ärzte selbst, sondern auch Homöopathen und Heilpraktiker. Des Weiteren bieten viele Allgemeinmediziner heutzutage schulmedizinische und homöopathische Verfahren parallel an.

Die homöopathische Untersuchung

Da es in der Homöopathie nicht „die Krankheit“ gibt, sondern lediglich den „kranken Menschen“, besteht das grundlegende Anliegen einer homöopathischen Untersuchung darin, von diesem Menschen ein Gesamtbild zu erhalten. Zunächst erfolgt eine ausführliche Befragung innerhalb der Erstanamnese, bei der diejenigen Symptome ermittelt werden sollen, die den speziellen Patienten von den anderen Personen mit derselben Krankheit unterscheiden. Die Individualität der Person soll betont werden, während die Symptome nicht unbedingt typischerweise nur auf diese Krankheit zutreffen. Vielmehr fragt der homöopathische Therapeut besonders gezielt nach geistigen Symptomen, die den Patienten charakterisieren, nach dessen Gemütsregungen wie Rachsucht, Eifersucht oder Ähnlichem. Auch die körperlichen Symptome werden natürlich genau untersucht, hier ist vorrangig die Qualität interessant, also ob der Patient einen klopfenden, stechenden oder hämmernden Schmerz verspürt. Reaktionen auf Umwelteinflüsse erscheinen enorm wichtig, gerade sie zeigen individuelle Besonderheiten bei jedem Patienten. Hier wird beispielsweise diagnostiziert, ob eine Verbesserung beziehungsweise Verschlechterung des Zustandes eher durch Ruhe eintritt oder wie sich Bewegung, Wärme, Kälte, Druck und Berührung auswirken. Die Auslöser einer Krankheit gelten als wichtige Faktoren innerhalb der Homöopathie, hiermit sind auch diejenigen Ereignisse gemeint, die dem Krankheitsausbruch unmittelbar vorausgingen. Es kann sich hierbei um durch Stürze ausgelöste Gehirnerschütterungen, Ärger, körperliche Anstrengungen, Demütigungen oder Trauer handeln. Des Weiteren fragt der homöopathische Therapeut die Allgemeinsymptome wie etwa das Schlaf- und Sexualverhalten, Träume, die Vorliebe für oder die Abneigung gegen bestimmte Speisen ab. Er macht sich auf diese Weise ein Bild von der Individualität des Patienten, während ein Schulmediziner eher das Krankheitsbild erforscht.

Homöopathie – Medizin & Naturheilverfahren

Homöopathie − aktuell wie nie zuvor

Naturheilverfahren werden von Patienten immer mehr geschätzt, von Ärzten und Heilpraktikern in immer größerem Umfang empfohlen. In diesem Zusammenhang steigt auch die Nachfrage nach homöopathischen Heilmethoden, was auch damit zusammenhängt, dass richtig angewandte Homöopathie keinerlei Nebenwirkungen aufweist. Was aber ist genau die Homöopathie? Der Begriff ist populär, von vielen Menschen aber nur schwer zu definieren. Noch schwerer fällt die Abgrenzung zu anderen heilpraktischen Verfahren, vor allem der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde).

Herkunft der Homöopathie

Rein begrifflich stammt das Wort aus dem Griechischen, es wird mit „ähnlichem Leiden“ übersetzt. Gemeint ist damit, dass die Homöopathie kleinste Mengen eines Naturstoffes zur Heilung verabreicht, die in größerer Dosis zu genau denjenigen oder ähnlichen Symptomen führen würden, die für die jeweilige Krankheit charakteristisch sind. Ein Beispiel hierfür wäre die Abgeschlagenheit und das Fieber (typische Grippesymptome), die sich nach einer Einnahme von aus der Natur zubereitetem wildem Jasmin ergeben würden, wenn dieser nicht in homöopathischer, sondern in normaler Dosis getrunken würde. Als homöopathisches Mittel wiederum verwendet man genau gegen Fieber und Abgeschlagenheit kleinste Mengen von Ingredienzien aus wildem Jasmin. Homöopathische Grippemittel greifen bevorzugt auf wilden Jasmin zurück, natürlich auch Kombination mit anderen Mitteln. Damit ist die „Ähnlichkeitsregel“ beschrieben, lateinisch „Similia similibus curentur“, die eines von drei Grundprinzipien der homöopathischen Heilslehre darstellt. Übersetzt heißt Similia similibus curentur „Ähnliches durch Ähnliches heilen“.

Entstehung und Entwicklung der Homöopathie

Der Begründer der Homöopathie Dr. Samuel Hahnemann (1755 – 1843), ein habilitierter Mediziner, publizierte sein erstes Lehrbuch 1796, weshalb dieses Jahr als das Gründungsjahr der Homöopathie gilt. Hahnemann war auch Apotheker und Chemiker, er hatte vorab lange an den Grundprinzipien geforscht, bevor er sich an die Öffentlichkeit wagte. Über 200 Jahre danach steigt die Bedeutung der Homöopathie weltweit immer mehr an, die Zahl der Anhänger wächst kontinuierlich. Die homöopathischen Medikamente basieren auf pflanzlichen Stoffen in höchster Verdünnung (Potenzen), wodurch sie dem Widerstand von Patienten gegen chemische Präparate entgegen kommen. Eine homöopathische Therapie empfindet niemand als bedrohlich, dadurch verkörpert sie auf ideale Weise die gewünschte „sanfte“ Medizin. Essenzielle Merkmale der Homöopathie können durch die gezielte Arzneimittelwahl gekennzeichnet werden, bei denen die Ähnlichkeitsregel zur Anwendung kommt. Diese richtet sich nach den individuellen Krankheitszeichen sowie den Persönlichkeitsmerkmalen des Patienten. Ein weiteres entscheidendes Merkmal ist die potenzierte Verwendung der Arzneimittel.

Wurzeln der Homöopathie

Entsprechend der Ähnlichkeitsregel sucht ein Homöopath für die Behandlung kranker Menschen denjenigen Arzneistoff, der beim gesunden Menschen eine ähnliche Symptomatik erzeugen würde, wie sie der Heilpraktiker beim Kranken beobachtet. Dessen natürliche Krankheit wird dadurch von der künstlichen, mithin ähnlichen Krankheit überlagert. Das stößt die Selbstheilungskräfte des menschlichen Organismus an. Hahnemann wandte seinerzeit die pflanzlichen, mineralischen, tierischen und chemischen Arzneien in den zu seiner Zeit üblichen Gran-Dosen an (1Gran = 0,06 Gramm). Wenn er das richtige Arzneimittel gewählt hatte, stellte er fest, dass sich die Krankheitssymptome zunächst verstärkten, bis schließlich eine Heilung eintrat. Er definierte die erste Reaktion des Organismus als „Erstverschlimmerung“ und wollte sie reduzieren, weshalb er die Arzneimitteldosen stufenweise in Alkohol verdünnte und dabei die Potenzen 1:100 und weitere solcher Potenzen anwandte. Feste Substanzen verrieb er in diesem Verhältnis mit Milchzucker. Dabei stellte er überrascht fest, dass die Arzneien mit zunehmender Verdünnung eine immer höhere Wirkung entfalteten, die er daher mit „Potenzen“ aus dem lateinischen potentia = Kraft kennzeichnete. Geringere als Hunderterpotenzen (C-Potenzen) wandte Hahnemann nicht an, er führte sie im Gegenteil bis zu seinem Tod auf immer höhere Ebenen und beschrieb zuletzt die auch heute noch verwendete LM-Potenz 1:50.000, während viel später, vor allem in Deutschland, auch geringere D-Potenzen von 1:10, 1:20 und so fort üblich wurden.